نشرت جريدة الكورنا الواسعة الإنتشار خبرا حول حفل التأبين الذى أقامته الكنيسه القبطيه الارثوذكسيه بفيينا يوم الآحد المنصرف 9 يناير 2011 بصلاه التجنيز العام علي شهداء كنيسه القديسيين بالاسكندريه الذين قتلوا فى رأس السنه الميلاديه وكانت الصلاه برئاسه حضرة صاحب النيافه الحبر الجليل الانبا جبرييل أسقف الكنيسه القبطيه بالنمسا وقد حضر لفيف من قيادات مختلف الكنائس بالنمسا وكان فى مقدمتهم رئيس اساقفه الكنيسه الكاثوليكيه بالنمسا الكاردينال شونبورن كذلك ايضا المطران ميخائيل استيكوس مطران الكنيسه اليونانيه بالنمسا وايضا الأسقف ميخائيل بونكر أسقف الكنيسه الأنجيليه بالنمسا وكثير من رؤساء الكنائس ولفيف من شعوبها حتى قارب عدد الحضور 1400 شخصا .
krone.at
"Not stärkt Kirche"
Für eine ungewöhnlich große Besucherzahl in der koptischen Kirche im 22. Wiener Gemeindebezirk hat am Sonntagnachmittag ein Gedenkgottesdienst für die Opfer des Selbstmordanschlages auf koptische Christen am 1. Jänner im ägyptischen Alexandria gesorgt (siehe Infobox). Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen nahmen neben Kardinal Christoph Schönborn und Vertretern der Ökumene laut Veranstalter über 1.000 Gläubige an der Messe teil
Seit dem Anschlag in der Silvesternacht, dem 23 ägyptische Kopten zum Opfer fielen, finden Gottesdienste der koptischen Kirche Österreichs nur mehr unter Polizeischutz statt. So waren auch am Sonntag laut Polizeiangaben zehn Beamte im Einsatz, um vor, während und nach der Feier für Sicherheit zu sorgen. Zudem gab es vor Betreten des Geländes Taschenkontrollen aller Besucher. Trotz der Polizeipräsenz war von Angst unter den Gottesdienstteilnehmern wenig zu spüren. Im Gegenteil - die Not stärke die Kirche, so Bischof Gabriel, Oberhaupt der koptisch- orthodoxen Kirche in Österreich.
Schönborn dankbar für Präsenz der Kopten in Österreich
Auch Hauptredner Kardinal Schönborn betonte den durch die Anschläge auf ägyptische Kopten immer größer werdenden Glauben innerhalb der koptischen Kirche. "Ich habe die Hoffnung, dass das blutige Opfer der 23 Ermordeten und der vielen Verletzten ein Opfer ist, dass uns in Europa aufweckt und endlich begreifen lässt, was für ein kostbares Gut es ist, mit Christus zu leben, zu leiden und auferstehen zu können", betonte Schönborn in seiner Rede. Er sei deshalb dankbar für die Präsenz der Kopten in Österreich, insbesondere "in einer Zeit, in der der Glaube oft als altmodisch bezeichnet wird". Dieses Opfer werde "den Glauben stärken, in der Liebe festmachen und auch die Hoffnung stärken", so Schönborn.
Für den Präsidenten der Stiftung Pro Oriente, Johann Marte, ist die koptische Kirche deshalb ein "leuchtendes Beispiel" für die "Kraft, die in unserem Glauben, in dem Glauben an den Erlöser liegt". Marte forderte in seiner Rede die volle Religionsfreiheit, durch die ein friedliches Zusammensein gewährleistet werde. Ein grundsätzlicher Bewusstseinswandel, vor allem bei muslimischen Autoritäten, sowie wirksame politische Maßnahmen zum Schutz der Kopten seien daher notwendig..
http://www.krone.at/Wien/Schoenborn_bei_Gedenkmesse_fuer_ermordete_Kopten-Not_staerkt_Kirche-Story-239628













